Dornröschen (2009) – Photos von S. Filz und privat
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Produktionen

"Dornröschen (2009)"

Ein Märchen-Ballett mit  Musik von P.I. Tschaikovsky u.a.

Zur literarischen Vorlage „La belle au bois dormant“ von Charles Perrault (1628-1703):

Im 17. Jahrhundert ist es Tänzerinnen in Frankreich untersagt, auf einer Bühne aufzutreten. Frauenrollen werden deshalb von männlichen Tänzern getanzt.
Am Hofe des „Sonnenkönigs“ Louis IX, der selbst ein leidenschaftlicher Tänzer und bei seinen Auftritten sozusagen die Primaballerina ist, präsentiert Charles Perrault (1628-1703) seine Märchen. So auch „La belle au bois dormant“ („Dornröschen“), dem er eine „Moralité“ über die Ungeduld junger Mädchen, auf „den Richtigen“ zu warten, anschließt.
Im 19. Jahrhundert, als P.I. Tschaikovsky den Stoff vertonte, war das Ballett fast eine Frauendomäne geworden und der männliche Tänzer hatte längst seine Starrolle an die weibliche Primaballerina abtreten.
„Dornröschen“, welches Tschaikovsky für das beste seiner Ballette hielt und zu seinen Lebzeiten die größte
Publikumsresonanz erntete, ist zum Inbegriff des Balletts an sich geworden….

 

Dornröschen
Dornröschen schläft schon manches Jahr und mit dem guten Kinde
Schläft alles, was ihm theuer war, sein Haus- und Hofgesinde.
Da tönt kein Wort, da schallt kein Lied, da wohnt nur Geisterschauer,
und eine dichte Hecke zieht sich um des Schlosses Mauer.
Und höher wird Jahr aus, Jahr ein das wilde Dorngehege,
nur Mond und Sonne blickt hinein vom hohen Himmelswege.
Und Zinnen, Dach und Wetterhahn sind längst dem Blick entschwunden,
und Niemand hat bisher die Bahn noch auch das Schloß gefunden.

(Hoffmann von Fallersleben, 1798-1874)

Musik:
P.I. Tschaikovsky  aus dem Ballett „Dornröschen“
sowie
Paul Dukas, G. Rossini, Florie Brown u.a.
Choreographie, Inszenierung und Leitung: Evelyn JL.Puefken
Kostümentwürfe: Liesel Maas
Eltern-Organisation/Koordination: Gudrun Kessler
Es tanzen und spielen: Die Schüler/innen des Tanz- & Ballettprojekts Häusern und des Kinder- & Jugendballetts Freiburg-Opfingen